In einer Demokratie zu leben ist ein Privileg. Und es gibt kein „ich bin unpolitisch“. Alles ist politisch: Schule, Wohnen, Sicherheit, Steuern, Umwelt, Kultur, Gleichstellung. Auch das, was man nicht entscheidet, ist am Ende eine Entscheidung.
Ich bin in der Politik, weil ich glaube, dass man selber etwas machen muss. Und weil ich einen inneren Reformdrang habe: Ich kann schlecht zuschauen, wenn man Probleme verwaltet, statt sie zu lösen.
Ich gestalte gerne. Ich diskutiere mit. Ich ereifere mich auch. Ich habe eine gesunde Wut auf das, was nicht funktioniert, auf Ungerechtigkeiten, auf Ausreden und auf das ewige «Das ist halt so».
Denn ich glaube eben nicht, dass es so sein muss, wie es ist.
Ich glaube, dass man Dinge verändern kann. Nicht immer schnell. Nicht immer perfekt. Aber konkret, Schritt für Schritt, wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
Ich bin in der Politik, weil es wie im Sport ist: Mitmachen macht mehr Spass, als vom Spielfeldrand zu kommentieren.